08. Dez 2023

Schulbau für mehr als 400 Kinder: Projektvereinbarung für Grundschule am Rosenfelder Ring unterschrieben

Berlin, den 8. Dezember 2023. Mit der Unterzeichnung der Projektvereinbarung sind die Weichen gestellt: Am Rosenfelder Ring im Bezirk Lichtenberg wird eine Grundschule mit einer Sporthalle für 432 Schülerinnen und Schüler gebaut. Die 3-zügige Grundschule entsteht auf dem rund 14.000 Quadratmeter großen Grundstück am Rosenfelder Ring 39 und wird nach jetzigem Planungsstand im Sommer 2027 fertiggestellt. Die Schule ist der Prototyp der Holzmodulbauserie, die die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive plant und umsetzt. Insgesamt soll die HOWOGE sieben Schulen als Holzmodulbau mit knapp 3.000 Schulplätzen errichten. „Neue Schulen für Berlin! Nach den positiven Erfahrungen mit modularer Bauweise für Schulneubauten geht jetzt ein weiteres Projekt der HOWOGE an den Start. Auch diese neue Grundschule wird im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive nach dem Compartmentprinzip errichtet, in nachhaltiger Holzmodulbauweise“, sagt Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie. „Compartmentschule bedeutet: Mehrere kleinere Schulen in einem großen Gebäude. Das bietet den Schülerinnen und Schülern ein Lernumfeld mit modernster Ausstattung und den Pädagoginnen und Pädagogen bessere Lehr- und Arbeitsbedingungen für einen Unterricht auf der Höhe der Zeit. Die neue Aufteilung in Compartments ist für Ganztagsangebote und Inklusion bestens geeignet. Denn: Mit guten Ganztagsschulen als Lebens- und Lernorten stärken wir unsere Kinder und Jugendlichen.“

Mit der Schule am Rosenfelder Ring wird in diesem Jahr bereits die zweite Projektvereinbarung für eine von der HOWOGE gebaute Grundschule im Bezirk Lichtenberg unterschrieben. So errichtet die HOWOGE in der Rheinpfalzallee im Stadtteil Karlshorst ebenfalls eine Grundschule für 432 Schülerinnen und Schüler. Dr. Catrin Gocksch (CDU), Lichtenberger Bezirksstadträtin des Geschäftsbereichs Bildung, Kultur und Sport: „Lichtenberg ist sehr familienfreundlich. Wir verzeichnen seit Jahren einen kontinuierlichen Zuzug von Familien mit Kindern. Eine wesentliche Herausforderung des Bezirkes besteht darin, die öffentliche Daseinsvorsorge im Gleichschritt mit der Bevölkerungsentwicklung zu gestalten. Ich bin sehr froh, dass wir mit der HOWOGE einen verlässlichen Partner in Lichtenberg haben, der auch Verantwortung bei der Entwicklung der sozialen Infrastruktur trägt. Die Entstehung der 3-zügigen Grundschule am Rosenfelder Ring 39 steigert die Wohnqualität des Kiezes weiter. Ich danke der HOWOGE für ihr Engagement und freue mich schon darauf, die ersten Schülerinnen und Schüler voraussichtlich im Jahr 2027 begrüßen zu dürfen.“

Projektvereinbarung unterschrieben

Die Projektvereinbarung wird zwischen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, dem Bezirk Lichtenberg und der HOWOGE geschlossen. Sie regelt die Verantwortlichkeiten zwischen der HOWOGE und dem Land Berlin und ist vertragliche Grundlage für den Abschluss von Miet- und Erbbaurechtsvertrag. Gleichzeitig ist sie Basis für die zukünftige planerische und bauliche Ausführung für das Bauvorhaben. „Im nächsten Schritt werden wir im Rahmen eines Vergabeverfahrens einen Entwurf für einen Typenbau suchen, der sich auf verschiedene Grundstücke adaptieren lässt“, sagt Jens Wadle, Prokurist und Leiter Schulbau der HOWOGE. „Die Grundschule am Rosenfelder Ring ist das Pilotvorhaben für unsere Holzmodulbauschulen. Wir erwarten bei der Realisierung Synergieeffekte und eine beschleunigte Umsetzung durch die Wiederholung von Planungsgrundlagen sowie durch industrielle Vorfertigung.“
Nach aktuellen Planungen beginnen die Bauarbeiten für die Grundschule am Rosenfelder Ring Anfang 2026, sodass die ersten Schülerinnen und Schüler ihre neue Schule zum Schuljahr 2027/2028 in Besitz nehmen können.
Derzeit befinden sich fünf Schulen mit rund 4.500 Schulplätzen, die die HOWOGE im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive errichtet, im Bau.


Über die HOWOGE

Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der sechs kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von 75.650 Wohnungen (Stand: 30.06.2023) gehört das Unternehmen zu den größten Vermietenden deutschlandweit. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau mittel- bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Als Teil der Berliner Schulbauoffensive übernimmt die HOWOGE zudem für das Land Berlin Neubau und Großsanierungen von Schulen.

„Wir gestalten das Berlin der Zukunft lebenswert. Mehr als gewohnt.

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