Architektur:
C.F. Møller Deutschland GmbH
Landschaftsarchitektur:
Landschaftarchitektur SINAI Gesellschaft für Landschaftsarchitekten mbH
Brandschutz:
Gruner Deutschland GmbH
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Landschaftsarchitektur:
Landschaftarchitektur SINAI Gesellschaft für Landschaftsarchitekten mbH
Brandschutz:
Gruner Deutschland GmbH
Die neue Gemeinschaftsschule an der Pankstraße baut auf dem pädagogischen Ethos der AlbertGutzmann-Schule und dem Berliner Modell der Compartment-Schule auf. Das Projekt wird daher als kompakter städtischer Campus konzipiert, der aus vier klar gegliederten, miteinander verbundenen Elementen besteht: Primarstufen- und Sekundarstufengebäude, Förderzentrum und Sporthalle. Jedes dieser Elemente entspricht spezifischen pädagogischen Anforderungen und bildet gleichzeitig ein kohärentes Ganzes, das das Konzept strukturierter Lernumgebungen widerspiegelt, die Orientierung, Inklusion und Zugehörigkeit fördern. Im Zentrum befindet sich der einstöckige Holzpavillon Marktplatz, das soziale Herzstück der Schule. Er beherbergt die Mensa, Mehrzweckraum und gemeinsame Funktionen und wird einen öffentlichen Innenraum bilden, von dem aus allen Lernbereichen über kurze, intuitive Wege erreichbar sind. Über dem Marktplatz wird ein durchgehender Dachgarten zu einer erhöhten Lern- und Spiellandschaft, die alle Abteilungen miteinander verbindet und gleichzeitig einen geschützten Außenbereich bietet. Die Schule bekommt einen klaren Haupteingang zum Brunnenplatz und sekundäre Zugänge zur Panke, Pankstraße und Wiesenstraße, wodurch Offenheit ohne Beeinträchtigung der Sicherheit gewährleistet ist. Das Ergebnis ist ein Campus, der Autonomie und Gemeinschaft, Schutz und Transparenz in Einklang bringt, ein sicherer, identitätsstiftender Ort, der in seinen städtischen Kontext eingebettet ist.
Das Schulensemble setzt die Blockrandlogik der Umgebung fort und bildet einen geschützten Innenhof. Das Gebäude der Sekundarstufe als L-förmiger Baukörper schließt die Ecke Pankstraße/Schönstedtstraße, und verstärkt den räumlichen Rand des Brunnenplatzes sowie die städtische Präsenz der Schule im Zusammenspiel mit dem Amtsgericht Wedding. Entlang der Pankstraße wird das Gebäude der Primarstufe die Straßenfront mit einer zurückgesetzten Zone fortsetzen, die Begrünung ermöglicht und den Übergang zum öffentlichen Raum mildert. Zusammen bilden die fünfstöckigen Volumina eine Schallbarriere, der die Dachlandschaft des Innenhofs vor Verkehrslärm schützt. Der Marktplatz-Pavillon wird am Brunnenplatz zurückgesetzt, um einen großzügigen Eingangsplatz zu schaffen, eine gemeinsame Adresse für Schule und Sporthalle, die am nördlichen Rand entlang der bestehenden Brandmauer platziert wird. Das zweistöckige Förderzentrum wird leicht gedreht und zur Panke-Flusslandschaft ausgerichtet, um den Blick vom Marktplatz auf die Grünflächen zu öffnen und gleichzeitig eine geschützte Umgebung für die Schüler des Förderzentrums zu schaffen. Der Schulkomplex wird den Stadtblock vervollständigen und gleichzeitig einen sicheren, grünen Innenraum bilden. Ein kompakter und dennoch durchlässiger Campus zwischen Stadt und Fluss.
Empfang und Wayfinding
Der Haupteingangsbereich am Brunnenplatz wird sowohl der Schule als auch der Sporthalle dienen, wobei jede über einen eigenen Eingang verfügt. Der Eingang der Schule führt direkt in den Marktplatz-Bereich. Um die Innenhöfe, die Mensa und den Mehrzweckraum herum entsteht hier ein Rundgang, entlang dessen die Haupttreppen als vertikale Ankerpunkte positioniert sind. Die Anordnung gewährleistet eine intuitive Orientierung und kurze Wege zu allen Abteilungen.
Marktplatz und Fachräume
Der Marktplatz ist um zwei Innenhöfe herum angelegt und bildet eine großzügige und lichtdurchflutete Erdgeschossebene, die alle Abschnitte miteinander verbindet. Der größere Innenhof wird um die bestehende Platane herum angelegt, die als identitätsstiftendes Element von außen und vom Dachgarten aus sichtbar ist und eine räumliche Kontinuität zwischen Innenhof und Dachgarten schafft. Mensa und Mehrzweckraum sind nebeneinander angeordnet und können zu einem großen Versammlungsraum zusammengelegt werden. Der Mehrzweckraum, der innerhalb des einstöckigen Pavillons leicht erhöht ist, erhält eine größere Deckenhöhe und großzügige Spannweiten. Die Mensa wird sich in den Innenhof und die Grünflächen erstrecken; ergänzt mit Oberlichtern, die das Erdgeschoss und die Dachlandschaft optisch verbinden.
Die Fachräume (Musik, Kunst, Labore, WAT, Bibliothek) sind entlang des Rundgangs in den Erdgeschossen der Primar- und Sekundarstufenbauten angeordnet und können nach Schulschluss unabhängig vom Marktplatz aus genutzt werden, während die oberen Lernbereiche gesichert bleiben. Alternativ können die Fachräume vom Marktplatz abgetrennt werden, wodurch sich der öffentliche Bereich auf Marktplatz und Sporthalle beschränkt.
Sporthalle
Die zweistöckige Sporthalle wird sowohl als Campus-Einrichtung als auch als eigenständig nutzbares öffentliches Gebäude dienen. Zwei übereinanderliegende Sporthallen sind mit Umkleideräumen, Verwaltungs-, Lager- und Technikräumen auf verschiedenen Ebenen kombiniert. Ein eigener Eingang ermöglicht eine unabhängige Nutzung, während eine interne Treppe am Rand des Marktplatzes einen intuitiven Zugang von der Schule aus gewährleistet.
Der Jugendbereich ist direkt neben dem Eingangsbereich positioniert, wodurch die Rolle der Sporthalle als Ankerpunkt des Stadtviertels gestärkt und das Gebäude gut außerhalb der Schulzeiten genutzt werden kann. Als Vorschlag soll der Kleinspielfeld das Dach des Gebäudes beleben und zum dichten urbanen Charakter des Standorts beitragen. Durch die Lage über den Sporthallen, mit direkten Verbindungen zum Jugendbereich und zur Schule, können wertvolle Freiflächen auf Geländeniveau für Grünflächen und geschützte Schulbereiche erhalten bleiben. Eine alternative Platzierung des Spielfelds im EG ist dargestellt.
Primar- and Sekundarstufe
Die Compartments für die Primar- und Sekundarstufe sind in zwei L-förmigen Baukörpern angeordnet, die um zentrale Treppenhäuser herum strukturiert sind, die direkt mit dem Marktplatz im Erdgeschoss verbunden sind. Großzügige Treppenbereiche mit Schließfächern fungieren als vertikale soziale Ankerpunkte, und bieten auf dem 1. Obergeschoss direkten Zugang zum Dachgarten. Jedes Compartment wird um ein Forum herum angeordnet, das zum Dachgarten hin ausgerichtet und direkt belichtet ist. Unterrichtsräume und Differenzierungsräume öffnen sich direkt zum Forum und ermöglichen flexiblen Unterricht und eine starke visuelle Verbindung zum gemeinsamen Raum. Jede Forum-Fassade hat eine vorgelagerte Balkonzone, die als Verschattung, Außen-Lernzone und zur Entfluchtung dient.
In der Primarstufe und der SEK II wird der Teambereich in zwei kleinere Einheiten unterteilt, die direkt mit jedem Forum verbunden sind und über das Treppenfoyer eine einfache und kurze Verbindung zwischen den Teams ermöglichen. Die SEK I folgt derselben Aufteilungslogik, mit zwei Compartments pro Etage. Die Compartments teilen sich Support-Zonen mit Toiletten, Pflegebereichen und ruhiger Aufenthaltslounge, welche von jedem Bereich aus zugänglich sind. Die geringere Größe der SEK II ermöglicht zusätzlichen flexiblen Raum, der als zukunftssichere Flächenreserve konzipiert ist und als Aufenthaltsraum für die Sekundarstufe oder als Erweiterung der Klassenräume genutzt werden kann.
Förderzentrum
Das zweistöckige Förderzentrum wird im Grünbereich in Richtung der Panke positioniert und ist so vor Straßenlärm geschützt. Der Zugang erfolgt über den ruhigeren nördlichen Rand des Marktplatzes, oder über eine eigene westliche Zufahrt von der Weißenstraße, die den „GE”-Schülern einen direkten Zugang ermöglicht. Ein zentraler Innenhof bildet einen ruhigen Garten, der ausschließlich den Schülern des Förderzentrums vorbehalten ist. Die Unterrichtsräume von „GE” im Erdgeschoss sind jeweils um ein Forum angeordnet, das einen direkten Zugang zum Innenhof hat. Die Räume werden als in sich geschlossene Abteilung organisiert, um Durchgangsverkehr zu vermeiden. Therapieräume und Teamkommunikationsräume sind in der Nähe der Haupttreppe angeordnet, während ergänzende Flächen mit Toiletten, Pflege und einer Pausenlounge das Layout auf der gegenüberliegenden Seite vervollständigen und von jedem der Cluster aus zugänglich sind. Das erste Obergeschoss folgt dem gleichen Prinzip, mit Inklusionstherapieräumen rund um die Haupttreppe und direktem Zugang zum Dachgarten, wo ein spezieller, reizarmer Dachbereich vorgesehen ist. Das Gebäude wird ein Gleichgewicht zwischen Integration und Schutz innerhalb des Campus schaffen.
Verwaltungsbereich
Das Sekretariat und die Erste-Hilfe-Station befinden sich am Haupteingang, wodurch die Sichtbarkeit und die Präsenz des Personals auf dem Marktplatz gewährleistet sind. Der restliche Verwaltungsbereich wird direkt über dem Haupteingang positioniert, mit der Haupttreppe im Sporthallengebäude verbunden, und mit Blick über und Zugang zu dem zentralen Dachgarten. Der Lagerraum und die Hausmeisterwerkstatt befinden sich über dem Verwaltungsbereich, um einen effizienten Serviceablauf zu gewährleisten.
Das Erdgeschoss der Unterrichtsgebäude bildet einen robusten Sockel aus CO₂-optimierten Ziegeln. Das Förderzentrum setzt diesen soliden Ausdruck als Ziegelbau im gesamten Gebäude fort, wobei gezielt ausgerichtete Fensteröffnungen für ein ruhige innere Atmosphäre sorgen. Über dem Sockel sind die Gebäude der Primar- und Sekundarstufe durch flexible horizontale Fensterbänder mit integrierter Beschattung und einer 0,5 m hohen Brüstungszone als Sitzkante/Arbeitsbereich geprägt. Vertikale Aluminiumplatten mit dezenten Bogenprofilen sorgen für Rhythmus und verweisen sowohl auf die Verspieltheit der Schule als auch auf die ornamentalen Details des benachbarten Amtsgerichts. Die Aluminiumelemente enthalten einen hohen Anteil an recyceltem Material und sind als modulare Komponenten konzipiert, die den Prinzipien der Demontagefreundlichkeit entsprechen. Ergänzend erhält die Sporthalle eine Ummantelung aus Streckmetall, die die unterschiedlichen Nutzungen zusammenfasst. Die helle und warmtönige Farbpalette harmoniert mit dem Brunnenplatz und dem Gerichtsgebäude, und grüne Akzente vervollständigen die Verknüpfung zur Umgebung.
Die Schule verfolgt eine hybride Belüftungsstrategie: natürliche Belüftung über zu öffnende Fenster, die bei Bedarf durch mechanische Systeme ergänzt wird. In den Compartments ist natürliche Querlüftung über Teilungsräume/Forum und akustisch gedämmte Überströmöffnungen zu den Stammgruppenräumen vorgesehen, mit ergänzender mechanischer Zuluft (z.B. wegen Lärmschutz und Innenklimamonitoring) von Lüftungszentralen (von denen ebenfalls die Nebenräume versorgt werden) auf Dachniveau über den Haupttreppenkernen von jeweils Primarstufe, Sekundarstufe und Förderschule.
Die Sporthalle funktioniert ebenfalls mit natürlicher Lüftung, mit bedarfsgesteuerter Zuluft sowie Versorgung der Umkleiden, Nebenräume etc. über eine Lüftungszentrale mit Wärmerückgewinnung im 3. OG des Sporthallenbaus. Dieselbe Zentrale versorgt Mehrzweckbereich, Mensa und Küche etc. im Marktplatzbereich.
Drei Tragwerkssysteme werden entsprechend den funktionalen und nachhaltigen Anforderungen eingesetzt:
Brandschutzkonzeption
In Berlin gilt derzeit die MSchulbauR 2009, die auf dem Typus der „Klassenraum-Flur-Schule“ basiert, während moderne pädagogische Konzepte jedoch offene Lernstrukturen erfordern. Die Entscheidungshilfen der obersten Bauaufsicht Berlin erlauben aktuell Lerncluster bis 400 m², die SchulBauR NRW Lernbereiche bis 600 m² ohne zusätzliche anlagentechnische Maßnahmen. Der Entwurf der MSchulbauR 2024 geht noch weiter und lässt unter Ansatz einer automatischen Brandmeldeanlage Lernbereiche bis 800 m² zu. Er wird daher als Basis der Brandschutzkonzeption der Gemeinschaftsschule am Pankstraße
Brandschutztechnisch wird die Schule in Lernbereiche mit Grundflächen bis zu 800 m² unterteilt und folgt damit zeitgemäßen pädagogischen Raumstrukturen unter Berücksichtigung der Anforderungen des Entwurfs der MSchulbauR 2024. Das gesamte Schulgebäude wird durch eine Brandmeldeanlage flächendeckend überwacht, um eine frühzeitige Alarmierung sicherzustellen. Die Lernbereiche sind in drei mehrgeschossigen Gebäudeteilen zusammengefasst, die jeweils über drei notwendige Treppen erschlossen werden, ergänzt durch einen zweigeschossigen Gebäudeteil für die Sporthalle mit zwei notwendigen Treppen. Diese vier Gebäudeteile gruppieren sich um den zentralen, erdgeschossigen Marktplatz, der als multifunktionales Zentrum fungiert und alle Gebäudeteile miteinander verbindet. Das begehbare Dach des Marktplatzes wird als Schulhof genutzt und schafft eine zusätzliche Verbindung im 1. Obergeschoss. Der Marktplatz und die übrigen Gebäudeteile sind durch Brandwände voneinander getrennt, wodurch der Gebäudekomplex in fünf Brandabschnitte unterteilt wird. Die Brandabschnittsgrößen werden aufgrund der guten Zugänglichkeit, der Erschließung durch jeweils mehrere Treppenräume sowie der Brandmeldeüberwachung als unkritisch bewertet. Jeder Lernbereich verfügt über mindestens zwei voneinander unabhängige bauliche Rettungswege mit mindestens einem direkten Zugang zu einem notwendigen Treppenraum oder ins Freie;
mindestens ein weiterer Rettungswege wird über einen angrenzenden Lernbereich gewährleistet.
Feuerwiderstandsfähige Trennwände mit feuerhemmenden,rauchdichten und selbstschließenden Türen sichern die Nutzbarkeit der Rettungswege. Tragende und aussteifende Bauteile werden feuerbeständig in Massivbauweise ausgeführt, einschließlich des Marktplatzdaches, das optional als feuerbeständige Holztragstruktur realisiert werden kann. Ergänzend sind eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage, optionale Sprachalarmierung, mögliche Steigleitungen sowie Maßnahmen zur natürlichen Rauchableitung entsprechend den Vorgaben der SchulBauR vorgesehen.
Die Struktur des Freiraums erschließt sich über zwei Ebenen mit differenziert ausgebildeten Räumen und Atmosphären. Ein landschaftlich geprägter Schulhofbereich im Erdgeschoss umspielt die Förderschule und nimmt Bezug auf den nördlich gelegenen Pankegrünzug. Dieser Schulhofbereich mit naturnahem, parkartigem Charakter sieht ruhige Nutzungen vor und bietet Raum für Entspannung, Rückzug und informelles Lernen. Große Wiesenflächen werden von heimischen Gehölzen und extensiven Stauden- und Strauchflächen gesäumt. In den Gehölzsaum ist der Schulgarten eingebettet und erweitert den Freiraum um produktive Lernorte. Ein Band aus farbigem Asphalt umschließt die Wiesen und bietet Platz zum Flanieren, Spiel und niederschwellige Aktivität. Die sanft modellierten, bespielbaren Wiesenflächen nehmen an Regentagen das Regenwasser auf.
Auf der ersten Ebene entsteht mit dem Dachgarten der gemeinschaftliche Mittelpunkt für alle drei Schulhäuser. Als geschützter, ausschließlich der Schule vorbehaltener Raum bündelt er Spiel, Bewegung und Aufenthalt. Eine organisch geführte Pflanzstruktur aus Stauden und Gräsern zoniert die Fläche und vermittelt zwischen aktiven und ruhigen Bereichen. Mehrstämmige Großsträucher mit schirmförmigen Kronen überspannen die Sitzorte, spenden Schatten und verbessern das Mikroklima. Ein farblich akzentuierter Loop verbindet die Teilräume zu einer klar lesbaren Gesamtfigur. Die bewusste Absetzung vom öffentlichen Stadtraum stärkt Identität und Zusammenhalt der Schulgemeinschaft.
Der südwestliche Außenraum übernimmt die logistischen Funktionen. Anlieferung und Fahrdienste werden klar organisiert, getrennte Zu- und Ausfahrten sichern eine konfliktarme Abwicklung. Ein vorgelagerter Blühstreifen sowie lichte Gehölzpflanzungen binden den funktionalen Bereich selbstverständlich in die Gesamtanlage ein. Der Müllstandort am westlichen Grundstücksrand ist direkt von der Wiesenstraße aus erschlossen und kann unabhängig vom Schulbetrieb von den Entsorgungsbetrieben bedient werden.
DerVorplatz am Haupteingang bildet mit Gräserinseln, Baumdächern und langen Bänken das Gesicht und den Ort für Begrüßung und Verabschiedung.
Die Fahrradstellplätze werden dezentral den Eingängen zugeordnet und können so gezielt von den Schülerinnen und Schülern der jeweiligen Schulhäuser genutzt werden. Der Schwerpunkt der Abstellanlagen liegt in direkter Anbindung an den Rad- und Fußweg am Pankeufer am nördlichen Zugang der Sporthalle.
Soweit möglich, werden durchlässige Beläge verwendet. Die Kfz- und Fahrradstellplätze, die Durchfahrt im Südwesten und die Randbereiche der Platzflächen erhalten ein Fugenpflaster, die Arbeitsflächen rund um den Schulgarten werden in wassergebundener Bauweise ausgeführt.
Die Aufteilung in separate und eigenständige Baukörper für jeweils Primarstufe, Sekundarstufe, Förderschule und Sporthalle ermöglichen parallele Planungs- und Bauabläufe, und bietet Rationalisierungspotential für die durchaus engen Baustellenverhältnisse, ergänzt durch den MarktplatzBereich in Leichtbauweise. Der hohe Wiederholungsfaktor in der einfachen und modularen Skelettbauweise der Bauteile bietet nicht nur zukünftige Flexibilität, sondern auch Kosten- und Zeitgewinne in der Ausführung und Planung, wo die Effizienz vom BIM-Einsatz gesteigert wird, inklusive durch hohen Vorfertigungsgrad von Tragstruktur (CO2-reduzierte Betonfertigteile sowie Holzbau-Fertigteile) und Fassadenelementen.
Die vereinfachte und auf die einzelnen Baukörper ausgerichtete Haustechnik mit kurzen Zuleitungswegen erlaubt ebenfalls parallele Planung/Realisierungsabläufe, und kann zusammen mit einer Trennung von Tragwerk, Hülle und Ausbau rational über die Bauabschnitte eingetaktet werden.