Einfach erklärt

Nur-Strom-Haus

Die Umsetzung eines Bauvorhabens streben wir als sogenanntes Effizienzhaus (EH) 40 an – nach den Prinzipien des Förderprogramms "Klimafreundlicher Neubau" (KFN). Einer der Lösungswege sind unsere „Nur-Strom-Häuser“.

Solardach Dolgenseestraße © HOWOGE Dombrowsky

Was bedeutet „Nur-Strom-Haus“?

Die "Nur-Strom-Häuser" der HOWOGE sind Gebäude, die ausschließlich mit elektrischem Strom betrieben werden, um den Bedarf an Energie zu decken – egal, ob zum Heizen, Duschen oder für den Betrieb der benötigten Gebäudetechnik. 

Wie funktioniert ein „Nur-Strom-Haus“?

Es bedarf einer hervorragenden Dämmung, bestens isolierter Fenster und des Einsatzes sparsamer technischer Geräte. 

Kurz und knapp erläutert – die wichtigsten Komponenten eines HOWOGE Nur-Strom-Hauses

Stromversorgung:

Die HOWOGE ist auch Stromlieferantin. Wie auf vielen Dächern ihrer Wohngebäude wird auch beim „Nur-Strom-Haus" mittels Photovoltaik Solarstrom auf dem Dach produziert. Damit werden die technischen Anlagen des Gebäudes versorgt. 
Bei einigen Gebäuden kommt bereits ein Stromspeicher zum Einsatz. Dadurch kann das Haus auch dann mit Strom versorgt werden, wenn es dunkel ist oder die Sonne mal nicht genug scheint. Überschüssig erzeugter Strom dagegen wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist – denn natürlich ist auch das „Nur-Strom-Haus“ an das Stromnetz angeschlossen, um die Stromversorgung in jedem Falle sicherstellen zu können.
 

Icon Wärmepumpe

Heizen:

Die HOWOGE setzt im Neubau auf effiziente Fußbodenheizungen. Die Wärmeenergie dafür liefert eine Wärmepumpe, welche je nach Modell selbst im Winter Wärme aus der Umgebungsluft oder dem Wasser gewinnt und ins Gebäude leitet. Einige Neubauten verfügen zudem über eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, wie zum Beispiel das HOWOGE Neubauprojekt Sewanstraße 256A-C.

Warmwasser:

Die Warmwasseraufbereitung in den Wohnungen erfolgt dezentral. Hierbei werden elektrische Durchlauferhitzer oder Trinkwasserstationen eingesetzt, die das Kaltwasser nur bei konkretem Bedarf auf 45°C erhitzen. Somit muss nicht rund um die Uhr unnötig Warmwasser (etwa in Kesseln im Keller) gespeichert und bereitgestellt werden, was ebenfalls zur Energieeinsparung beiträgt. 
Zusätzlich unterstützt die HOWOGE ihre Mieterschaft dabei, den Wasserverbrauch zu senken – zum Beispiel durch Handbrausen mit einem Durchfluss von nur 8 Litern pro Minute. Im Vergleich zu den üblichen 12 bis 13 Litern bedeutet das eine erhebliche Wasserersparnis.

Beispielhafte Projekte