Mehr als 4.000 Schulplätze zum neuen Schuljahr. Fünf weiterführende Schulen gehen 2026 in Betrieb

Schulbau
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Berlin, 09.03.2026. Wenn im Sommer 2026 viele Berliner Kinder auf eine weiterführende Schule wechseln, stehen neue Schulplätze bereit. Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH stellt in diesem Jahr fünf weiterführende Schulen in den Bezirken Mitte, Tempelhof-Schöneberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg fertig. Sie folgen modernen pädagogischen Konzepten, setzen auf Nachhaltigkeit und schaffen flexible Lernlandschaften für eine neue Generation von Schülerinnen und Schülern. Insgesamt entstehen rund 4.050 zusätzliche Schulplätze für Berlin.

Die Schulneubauten werden ab Juni an die jeweiligen Bezirke übergeben und nehmen pünktlich zum Schuljahr 2026/27 ihren Betrieb auf, darunter die Gemeinschaftsschule Adlershof in Treptow-Köpenick, die größte Schule, die derzeit in Berlin errichtet wird.

„Familien, Bezirke und Senat müssen sich darauf verlassen können, dass neue Schulplätze zum Schuljahr tatsächlich bereitstehen. Genau daran arbeitet unser Schulbauteam mit klaren Zeitplänen und verbindlichen Übergabeterminen“, sagt HOWOGE-Geschäftsführer Ulrich Schiller. „Dass wir in diesem Jahr fünf Schulen fertigstellen und pünktlich übergeben, zeigt, dass die HOWOGE liefert und eine verlässliche Partnerin der Schulbauoffensive ist.“

Parallel zu den aktuellen Fertigstellungen starten noch in diesem Jahr vier weitere Bauvorhaben. „In Lichtenberg entstehen zwei neue Grundschulen, in Spandau die Gemeinschaftsschule Insel Gartenfeld sowie ein Gymnasium an der Rhenaniastraße“, so Daniela Riedel Bereichsleiterin Schulbau bei der HOWOGE. „Unser Ziel ist es, den Schulbau in Berlin kontinuierlich voranzubringen und moderne Lernorte für Kinder und Jugendliche zu schaffen, die pädagogische Konzepte flexibel unterstützen und langfristig funktionieren.“

Architektur und Pädagogik sind dabei eng verbunden: Lernstrategien bestimmen den Grundriss, Materialien und Lichtführung spiegeln didaktische Konzepte wider. Mit dem sogenannten Compartmentkonzept entstehen offene Lernlandschaften. Die traditionelle Trennung von Unterricht, Gruppenarbeit und Pause wird durch flexible Räume ersetzt, die Rückzug, Austausch und individuelle Förderung zulassen.

Fertigstellungen 2026

Gemeinschaftsschule Adlershof: Die Gemeinschaftsschule Adlershof in Treptow-Köpenick ist die bislang größte Schule, die im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive errichtet wird. Allein das Grundstück ist mit 3,5 Hektar fast so groß wie fünf Fußballfelder. Rund 1.400 Kinder und Jugendliche werden hier künftig lernen. Die Schule umfasst eine dreizügige Primarstufe, eine sechszügige Sekundarstufe I und eine vierzügige gymnasiale Oberstufe. Zwei Sporthallen mit insgesamt sechs Hallenteilen sowie Außensportflächen ergänzen den Campus an der Hermann-Dorner-Allee Ecke Eisenhutweg.

Gymnasium Schulstraße in Mitte: An der Schulstraße Ecke Iranische Straße entsteht ein vierzügiges Gymnasium für 664 Schülerinnen und Schülern. Die vier- und fünfgeschossigen Gebäude bilden einen Vorplatz zur Schulstraße und Iranischen Straße. Zum Standort gehört eine mit dem Schulgebäude verbundene Doppel-Sporthalle mit sechs Hallenteilen, die sowohl den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung steht als auch dem Vereinssport sowie ein Streetball-Platz.

ISS Eisenacher Straße in Tempelhof-Schöneberg: Die sechszügige Integrierte Sekundarschule befindet sich an der Eisenacher Straße 53,54 im Ortsteil Mariendorf und umfasst 600 Schulplätze. Neben Unterrichtsräumen entstehen Sportfreianlagen sowie eine gemeinsam mit der benachbarten Schätzelberg-Grundschule genutzte Sechsfach-Sporthalle. Mehrzweck- und Fachräume können auch für außerschulische Angebote genutzt werden. Zum Schuljahr 2026/27 zieht die bestehende Schulgemeinschaft der Schule am Berlinickeplatz in das neue Gebäude ein.

ISS Garzauer Straße in Marzahn-Hellersdorf: In Biesdorf wird an der Garzauer Straße 30 eine sechszügige ISS mit 600 Plätzen fertiggestellt. Das seit der Jahrtausendwende brach liegende Areal wird damit wieder für die Schulnutzung reaktiviert. Zum Neubau gehört eine Dreifeld-Sporthalle mit Jugendmehrzweckraum. Die beiden auf dem Grundstück vorhandenen Bestandssporthallen bleiben erhalten und werden weiterhin für den Vereinssport weiterhin genutzt.

Heinrich-Hertz-Gymnasium in Friedrichshain-Kreuzberg: Das neue Heinrich-Hertz-Gymnasium entsteht nahe dem Ostbahnhof auf dem Grundstück zwischen der Langen Straße und der Müncheberger Straße. Insgesamt werden im Neubau 784 Schulplätze geschaffen. Damit vergrößert sich die Schule um einen Zug mit insgesamt 166 Schülerinnen und Schülern. Das Gebäude wird von der bestehenden Schulgemeinschaft des Heinrich-Hertz-Gymnasiums im Laufe des Schuljahres bezogen.

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Über die HOWOGE

Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 82.150 Einheiten Wohnungen (Stand: 30.06.2025) gehört das Unternehmen zu den größten Vermietern deutschlandweit. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau mittel- bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Als Teil der Berliner Schulbauoffensive übernimmt die HOWOGE für das Land Berlin den Neubau und die Großsanierungen von Schulen. Insgesamt 37 Schulen mit rund 26.900 Schulplätzen, davon 19 Neubauten, elf Sanierungen und sieben Neubauten in Holzbauweise.

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