Moderner Lernort für 600 Schülerinnen und Schüler
Das drei- bis viergeschossige Schulgebäude wurde nach dem Berliner Lern- und Teamhauskonzept errichtet. In insgesamt sechs Compartments gruppieren sich Unterrichtsräume und Teambereiche für Lehrkräfte um zentrale Foren, die als gemeinschaftliche Lern- und Aufenthaltsbereiche dienen. Eine architektonische Besonderheit stellen die innenliegenden Foren dar, die über großzügige Innenhöfe natürlich belichtet werden. So entstehen helle, ruhige und flexibel nutzbare Lernräume, die unterschiedliche Formen des Unterrichts und des schulischen Miteinanders ermöglichen. Im Erdgeschoss befinden sich unter anderem die Verwaltung, Kunst- und Werkräume, Mehrzweckbereiche sowie die Bibliothek.
Betreten wird das Gebäude über einen zentralen Vorplatz auf dem Schulhof mit überdachtem Eingangsbereich. Von dort führt der Windfang direkt in die Aula, die kommunikative Mitte der Schule. Angegliedert ist ein großzügiger Mehrzweckbereich, der sich über eine Terrasse zu den Pausenflächen öffnet.
Zum Schuljahresbeginn füllt sich das Haus mit Leben: Die Schulgemeinschaft wurde bereits im letzten Jahr gegründet und ist aktuell im Gymnasium Kaulsdorf untergebracht. Diesen Schulbau hatte die HOWOGE im vergangen Jahr an den Bezirk übergeben.
Mehr als ein Lernort – Sport, Außenanlagen und Nachbarschaft
Zur ISS in der Garzauer Straße gehört neben den Schulgebäude eine Dreifeld-Sporthalle mit Tribüne, Umkleiden und separaten Zugängen für den Vereins- und Jugendmehrzweckraum. Auch die bereits bestehenden Sporthallen auf dem Gelände bleiben erhalten und stehen weiterhin dem Vereinssport zur Verfügung.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Gestaltung der Außenanlagen gelegt: Neben den Sportflächen entstanden Freiflächen für Pausen, Erholung und Unterricht im Freien. Als Ergebnis der Beteiligung von Schule und Nachbarschaft entstand ein Schulgarten für „urban gardening“, der nach Schulschluss auch der umliegenden Nachbarschaft als Nachbarschaftsgarten zur Verfügung steht.
Nachhaltige Maßnahmen wie Regenwassermanagement und die Pflanzung hitzebeständiger Bäume tragen zur ökologischen Gestaltung des Geländes bei.
Zitate:
Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Mit der Berliner Schulbauoffensive schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass alle Kinder und Jugendlichen einen modernen und gut ausgestatteten Lernort vorfinden – auch in den wachsenden Bezirken unserer Stadt. Nach dem Gymnasium in Kaulsdorf und der Gemeinschaftsschule an der Landsberger Straße entsteht mit dem Neubau in der Garzauer Straße ein weiterer wichtiger Schulstandort für 600 Schülerinnen und Schüler. Das Gebäude verbindet zeitgemäße pädagogische und inklusive Standards mit einer hochwertigen Ausstattung und schafft beste Bedingungen für Lernen, Ganztagsbetreuung, Sport und Begegnung. Damit investieren wir nicht nur in zusätzliche Schulplätze, sondern in die Bildungschancen der nächsten Generation.“
Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung: „Die Berliner Schulbauoffensive wirkt: Mit der neuen Schule an der Garzauer Straße schaffen wir in kurzer Zeit dringend benötigte Schulplätze und moderne Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler in Marzahn-Hellersdorf. Der Neubau steht beispielhaft für unseren Anspruch, Bildungsinfrastruktur schnell, qualitativ hochwertig und pädagogisch zukunftsorientiert auszubauen. Mein Dank gilt der HOWOGE und dem Bezirk. Gemeinsam zeigen wir, dass Berlin leistungsfähigen Schulbau kann – zum Nutzen der jungen Generation.“
Stefan Bley, Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Weiterbildung, Kultur und Facility Management, Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf: „Die Integrierte Sekundarschule (ISS) an der Garzauer Straße ist der zweite Meilenstein der HOWOGE im Bezirk und wird dringend benötigt, um dem Bedarf an Schulplätzen im Bezirk gerecht zu werden. Wo früher schon einmal eine Schule stand, wurde nun ein neuer und hochmoderne Schulbau errichtet. Hier erhalten unsere Schülerinnen und Schüler einen nach neuesten pädagogischen Gesichtspunkten konstruierten Ort, in welcher sie einen prägenden Abschnitt ihrer Schullaufbahn verbringen werden. Diese neue Integrierte Sekundarschule, die Teil der Berliner Schulbauoffensive ist, bedeutet also eine wesentliche Stärkung des Schulstandortes Marzahn-Hellersdorf im Oberschulbereich."
Inga Stein-Barthelmes, Geschäftsführerin der HOWOGE: „Gute Stadtentwicklung heißt die Dinge ganzheitlich zu betrachten. Somit enden wir nicht mit dem Wohnungsbau. Wir denken auch die Bildungs- und Sozialinfrastruktur, die Menschen für ihren Alltag brauchen. Mit der ISS in der Garzauer Straße übergeben wir die erste von fünf weiterführenden Schulen, die die HOWOGE in diesem Jahr fertigstellt. Das zeigt, dass wir unseren Beitrag zur Entwicklung einer wachsenden und lebenswerten Stadt verlässlich leisten – termingerecht und in hoher Qualität.“
Daniela, Riedel Bereichsleiterin Schulbau, HOWOGE „Mit der ISS Garzauer Straße ist es uns gelungen, ein architektonisch und pädagogisch besonderes Projekt umzusetzen. Der Bezirk kann damit dringend benötigte 600 Schulplätze zum neuen Schuljahr anbieten. Besonders freut uns, dass durch die Beteiligung der Schulgemeinschaft ein Schulgarten entstanden ist, der auch der Nachbarschaft zugutekommt. Schulen sind für uns zentrale Orte der Begegnung und sozialen Innovation, die Impulse für das Quartier setzen und die Gemeinschaft stärken.“
Nevzat Köstek, Geschäftsführer, BATEG GmbH: „Mit der Garzauer Straße übergeben wir die erste Schule im Auftrag der HOWOGE, die wir gemeinsam in einem Partnerringverfahren entwickelt haben. Wir sind stolz darauf, dieses Projekt termingerecht und in höchster Qualität realisiert zu haben. Für diese gute Zusammenarbeit bedanke ich mich bei der HOWOGE. Ich bedanke mich auch für das entgegengebrachte Vertrauen uns gegenüber, aber auch gegenüber meinen Kollegen und Partnern, die das alles erst möglich gemacht haben. Wir als BATEG haben als mittelständisches Bauunternehmen mit der Garzauer Straße in den letzten fünf Jahren die achte Schule übergeben. Im Bereich Schulbau haben wir inzwischen eine große Kompetenz entwickelt und tragen somit ein Stück zur Berliner Schulbauoffensive bei.“
Rainer Stöcker, Geschäftsführer, Bär, Stadelmann, Stöcker, Architekten und Stadtplaner PartGmbB: „Nachdem wir als Generalplaner das Projekt über mehr als fünf Jahre begleiten durften, freuen wir uns nun, dass bald auch das schulische Leben Einzug erhält. Wir hoffen mir unserem Entwurf einen Ort geschaffen zu haben, an welchem sich sowohl Schülerinnen und Schüler als auch alle weiteren Mitglieder der Schulgemeinschaft gerne aufhalten und wohlfühlen werden. Wir wünschen in jedem Fall allen Beteiligten einen guten und inspirierenden Start in den neuen Räumlichkeiten. Wir möchten uns herzlich bei der Bauherrschaft, der HOWOGE, für das Vertrauen während des gesamten Planungs- und Bauprozesses bedanken. Auch geht ein besonderer Dank an allen Planungs- und Projektbeteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit und das partnerschaftliche Miteinander.“
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Über die HOWOGE
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 83.000 Einheiten Wohnungen (Stand: 31.12.2025) gehört das Unternehmen zu den größten Vermietern deutschlandweit. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau mittel- bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Als Teil der Berliner Schulbauoffensive übernimmt die HOWOGE zudem für das Land Berlin Neubau und Großsanierungen von Schulen.
„Wir gestalten das Berlin der Zukunft lebenswert. Mehr als gewohnt.“

