Neues Gymnasium in der Schulstraße fertiggestellt – HOWOGE übergibt Schulbau an Bezirk Mitte

Schulbau
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Das neue Gymnasium in der Schulstraße 97 ist fertiggestellt. Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH hat den Schulneubau heute feierlich an den Bezirk Mitte übergeben. Der im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive entstandene Neubau bietet Platz für 664 Schülerinnen und Schüler und ist die vierte von insgesamt fünf weiterführenden Schulen, die die HOWOGE in diesem Jahr fertigstellt. Zunächst wird die Albert-Gutzmann-Schule den Neubau nutzen, da die HOWOGE auf dem Grundstück ihres Stammstandorts eine Gemeinschaftsschule errichtet.

Das Gebäude wurde nach den Plänen der a+r Architekten GmbH errichtet, die Bauausführung übernahm die BATEG GmbH Berlin.

Moderne Lernlandschaften für zeitgemäßen Unterricht

Auf dem rund 13.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Schulstraße Ecke Iranische Straße entstand ein vier- bis fünfgeschossiger Schulneubau nach dem Berliner Lern- und Teamhauskonzept. Sechs Compartments mit offenen Lern- und Aufenthaltsbereichen schaffen flexible Räume für unterschiedliche Unterrichtsformen und fördern die Zusammenarbeit innerhalb der Schulgemeinschaft.

Im Erdgeschoss reihen sich entlang einer zentralen inneren „Schulstraße“ Fachräume, Mehrzweckbereiche und Gemeinschaftsflächen aneinander. Die Lern-Compartments befinden sich in den oberen Geschossen. Direkt mit dem Schulgebäude verbunden ist eine gestapelte Sporthalle mit insgesamt sechs Hallenteilen. Sie steht künftig sowohl dem Schul- als auch dem Vereinssport zur Verfügung. Ein Streetballplatz ergänzt das Sportangebot auf den Außenanlagen.

Komplexe Grundstücksentwicklung mitten in der Stadt

Bevor der Neubau entstehen konnte, musste zunächst ein leerstehendes Seniorenwohnheim auf dem Grundstück zurückgebaut werden. Auch die Baugrundverhältnisse stellten das Projekt vor besondere Herausforderungen: Aufgrund von Torflinsen wurde das Gebäude auf 355 Bohrpfählen gegründet.

Die Anordnung der Gebäude schafft einen ruhigen Schulcampus mitten im innerstädtischen Umfeld. Gleichzeitig entstehen ein großzügiger Vorplatz sowie geschützte Schulhofflächen, die den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten für Unterricht und Aufenthalt im Freien bieten.

Neuer Schulstandort schafft Spielraum für die Pankstraße

Mit dem Umzug der Albert-Gutzmann-Schule in die Schulstraße können die Arbeiten am bisherigen Schulstandort in der Pankstraße beginnen. Dort errichtet die HOWOGE ebenfalls im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive eine neue Gemeinschaftsschule für künftig mehr als 1.300 Schülerinnen und Schüler mit einem integrierten sonderpädagogischen Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Autismus. Die Auslagerung schafft die Voraussetzung dafür, dass die bestehenden Schulgebäude vollständig zurückgebaut und der Neubau deutlich schneller und wirtschaftlicher realisiert werden kann. Nach der Fertigstellung wird die Schulgemeinschaft an den neuen Campus in der Pankstraße zurückkehren. Gemeinsam mit dem Neubau der Gemeinschaftsschule in der Pankstraße begleitet die HOWOGE die Schulgemeinschaft der Albert-Gutzmann-Schule über den gesamten Entwicklungsprozess – vom Interimsstandort bis zum künftigen Schulcampus.

Bildmaterial finden Sie unter folgendem Link: Bitte beachten Sie das Copyright im Dateinamen. Bildmaterial von der Veranstaltung wird in Kürze ebenfalls verfügbar sein: https://howoge.kontainer.com/shared/iPIAobkPvZJ8pNU38QMac6103YguBBuj

Zitate

Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Mit der Berliner Schulbauoffensive haben wir bereits mehr als 60.000 zusätzliche Schulplätze geschaffen. Das zeigt: Wir investieren konsequent in gute Bildung und in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen. Mit dem Neubau an der Schulstraße entstehen weitere 660 moderne Schulplätze. Helle Unterrichts- und Fachräume, eine großzügige Mensa und attraktive Außenanlagen schaffen beste Voraussetzungen für zeitgemäßes Lernen und Lehren. So entstehen Schulen, an denen sich Schülerinnen und Schüler ebenso wie die Beschäftigten wohlfühlen und ihr Potenzial entfalten können.“

Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung: „Mit dem Neubau schaffen wir dringend benötigte Schulplätze und zugleich die notwendige Flexibilität, um weitere Schulstandorte zu modernisieren. Zunächst wird die Albert-Gutzmann-Schule das Gebäude als Interimsstandort nutzen, bevor der Neubau dann als Gymnasium gebraucht wird. So nutzen wir unsere neuen Schulgebäude effizient und stellen gleichzeitig sicher, dass Sanierungen im Bestand möglich werden. Der anhaltend hohe Bedarf an Schulplätzen – insbesondere an weiterführenden Schulen – zeigt, wie wichtig es ist, die Berliner Schulbauoffensive konsequent fortzuführen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die dieses Projekt gemeinsam ermöglicht haben.“

Benjamin Fritz, Bezirksstadtrat, Geschäftsbereich Schule und Sport, Bezirksamt Mitte: „Die Einweihung des neuen Schulstandorts in der Schulstraße ist für die bezirklichen Schülerschaft ein wichtiger Meilenstein. Durch den Einzug der Schulgemeinschaft der Albert-Gutzmann-Schule wird dieses neue Lerngebäude gleich mit Leben gefüllt. Ich danke der Howoge, den beteiligten Mitarbeiter des Bezirksamts Mitte und den ausführenden Fachfirmen vor Ort für diesen wundervollen Schulneubau.“

Jörg Kotzenbauer, Geschäftsführer HOWOGE: „Mit dem Gymnasium in der Schulstraße übergeben wir die vierte von insgesamt fünf weiterführenden Schulen, die die HOWOGE in diesem Jahr fertigstellt. Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass mit der Gemeinschaftsschule in der Pankstraße bereits das nächste große Schulbauprojekt umgesetzt werden kann. Mit dem Umzug der Schulgemeinschaft können dort noch in diesem Jahr die vorbereitenden Arbeiten beginnen. Beide Projekte greifen unmittelbar ineinander und zeigen, wie Schulbau durch vorausschauende Planung effizient umgesetzt werden kann.“

Daniela, Riedel Bereichsleiterin Schulbau, HOWOGE: „Das Baufeld in der Schulstraße stellte das Projekt von Beginn an vor besondere Herausforderungen. Vor dem eigentlichen Schulbau mussten zunächst das leerstehende Seniorenwohnheim zurückgebaut und das Grundstück umfassend vorbereitet werden. Hinzu kamen anspruchsvolle Baugrundverhältnisse, die eine Gründung auf 355 Bohrpfählen erforderlich machten. Umso mehr freut es uns, dass wir den Neubau planmäßig an den Bezirk übergeben können.“

Nevzat Köstek, Geschäftsführer, BATEG GmbH: „Mit der Schulstrasse übergeben wir heute innerhalb zwei Wochen die zweite Schule an die HOWOGE, die wir gemeinsam im Partnerring-Verfahren entwickelt haben. Diese Schule hat eine tolle Architektur und eine sehr schöne Fassade. Die Gründung war neben dem U-Bahntunnel eine große Herausforderung. Wir sind stolz darauf, diese Schule termingerecht und in guter Qualität gemeistert zu haben. Vielen Dank an die HOWOGE für die gute Zusammenarbeit. Mein Dank gilt allen Projektbeteiligten, auch unseren Partnern, die dabei mitgewirkt haben. Danke auch an alle Kollegen unter der Führung unseres Oberbauleiters Thomas Vehlow. Wir als BATEG GmbH haben als mittelständisches Bauunternehmen mit der Schulstrasse in den letzten fünf Jahren acht Schulen übergeben. Im Bereich Schulneubau haben wir inzwischen eine große Kompetenz entwickelt und tragen somit ein Stück zur Berliner Schulbauoffensive bei.“

Florian Gruner, Geschäftsführer a+r Architekten GmbH, Stuttgart: „Klare Raumzonierungen im Außen- und Innenbereich schaffen Präsenz, Offenheit und Orientierung. Entlang der Schul- und Iranischen Straße positioniert sich der Bildungsbau sichtbar im Stadtraum – wertig, einladend und identitätsstiftend. Die Öffnungen verknüpfen das Gebäude mit dem Schulhof und ermöglichen im Inneren vielfältige Blickbeziehungen. Ein einfaches und intuitives Erschließungskonzept mit einer zentralen Haupttreppe sowie klaren Wege- und Sichtachsen bildet die Grundlage für einen gelungenen Bildungsbau. So entstehen Orientierung, Transparenz und eine hohe Aufenthaltsqualität für alle Nutzerinnen und Nutzer.“

Über die HOWOGE

Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 83.000 Einheiten Wohnungen (Stand: 31.12.2025) gehört das Unternehmen zu den größten Vermietern deutschlandweit. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau mittel- bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Als Teil der Berliner Schulbauoffensive übernimmt die HOWOGE zudem für das Land Berlin Neubau und Großsanierungen von Schulen.

„Wir gestalten das Berlin der Zukunft lebenswert. Mehr als gewohnt.“

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Pressesprecherin
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Stellvertretende Pressesprecherin