„Lebenswerte Quartiere brauchen Orte, an denen Menschen zusammenkommen, Kultur erleben und sich mit ihrem Kiez identifizieren können. Kulturorte schaffen Begegnung, stärken Nachbarschaften und erhöhen die Lebensqualität im direkten Wohnumfeld. Mit dem KAHO investieren wir deshalb nicht nur in ein Gebäude, sondern in die Zukunft eines ganzen Stadtteils,“ so Inga Stein-Barthelmes, Geschäftsführung der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH.
KAHO der Zukunft: Raum für Kultur
Unter dem Titel „KAHO. Raum für Kultur“ entsteht ein flexibler, modularer Veranstaltungsort, der über verschiedene Raumkonstellationen unterschiedlichste Nutzungen ermöglicht – darunter Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Performances, Konferenzen und Veranstaltungen für die Nachbarschaft und ganz Berlin.
„Begleitend zur Sanierung sind wir derzeit auf der Suche nach Ankermietern, die die Nutzung des Standortes gemeinsam mit der Stiftung Stadtkultur ausgestalten, um ein tragfähiges und zukunftsfähiges Betriebsmodell zu gewährleisten“, sagt Petra Grampe, Vorständin der Stiftung Stadtkultur.
Das KAHO soll künftig sowohl im Kiez verankert sein als auch Menschen aus ganz Berlin anziehen. Durch die direkte Lage am S-Bahnhof Karlshorst bietet der Standort ideale Voraussetzungen dafür.
Bereits während der Bauzeit plant die Stiftung Stadtkultur mit „KAHO im Kiez“ kulturelle Formate an wechselnden Orten im Stadtteil.
Geplante Fertigstellung bis Ende 2028
Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen die ehemaligen Theaterräume. Diese werden umfassend und denkmalgerecht instandgesetzt, um zeitgemäße Voraussetzungen für einen Veranstaltungsbetrieb zu schaffen. Gleichzeitig erfolgt die fachgerechte Entfernung bauzeittypisch belasteter Materialien, die Sicherung und Restaurierung historischer Bauteile sowie die Modernisierung technischer Anlagen.
Die derzeit laufenden bauvorbereitenden Maßnahmen sollen bis zum dritten Quartal 2026 weitgehend abgeschlossen sein. Im Anschluss beginnt die Grundinstandsetzung. Der finale Ausbau ist bis Ende 2028 vorgesehen.
Ein Haus mit besonderer Geschichte
Das KAHO entstand 1948/49 und gilt als erstes Nachkriegstheater Deutschlands. Zunächst wurde es von der sowjetischen Armee als „Haus der Offiziere“ genutzt, später war das Gebäude auch für die Berliner Bevölkerung zugänglich und wurde nach der Wiedervereinigung als Privattheater betrieben. Seit vielen Jahren stehen zentrale Bereiche wie Theatersaal, Foyer und Bühnenturm leer. Mit dem Beginn der Sanierung wird dieser bedeutende Ort nun schrittweise in die Zukunft geführt.
Über die HOWOGE
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 83.000 Einheiten Wohnungen (Stand: 31.12.2025) gehört das Unternehmen zu den größten Vermietern deutschlandweit. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau mittel- bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Als Teil der Berliner Schulbauoffensive übernimmt die HOWOGE zudem Neubau und Großsanierungen von Schulen.
„Wir gestalten das Berlin der Zukunft lebenswert. Mehr als gewohnt.“
