In einem unserer Wohnhochhäuser in der Dolgenseestraße 21, in Berlin-Friedrichsfelde kam es gestern zu einem schweren Brand, bei dem zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner das Gebäude verlassen mussten. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr retteten rund 70 Menschen. Trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte ist ein Kind, das reanimiert worden war, im Krankenhaus verstorben. Die Nachricht über diesen Verlust hat uns tief getroffen.
HOWOGE-Geschäftsführer Ulrich Schiller erklärt dazu: „Wir trauern mit der Familie und können den Schmerz über den Tod des Kindes kaum in Worte fassen. Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen und allen Betroffenen dieses tragischen Ereignisses. Gleichzeitig befinden sich unsere Gedanken bei den weiteren Verletzten, denen wir eine baldige und vollständige Genesung wünschen. Wir sichern allen Betroffenen unsere vollumfängliche Unterstützung zu.“
Derzeit sind 21 Wohnungen weiterhin polizeilich gesperrt. Wir stehen in engem Austausch mit allen betroffenen Mietparteien. Ein Gutachter sowie unser Schadenbüro sind bereits vor Ort, um die Lage umfassend zu bewerten und die nächsten Schritte vorzubereiten. Die Stromversorgung im Gebäude ist vollständig gewährleistet, ein Teil der Heizungen sind vorerst abgeschaltet. Der Aufzug ist derzeit noch außer Betrieb; Techniker prüfen aktuell die Anlage und arbeiten an der schnellstmöglichen Inbetriebnahme.
Unmittelbar nach dem Brand waren unsere Mitarbeitenden mit mehreren Teams vor Ort, um gemeinsam mit dem Bezirk die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner sicherzustellen. Die meisten Mietparteien konnten privat unterkommen, acht wurden von HOWOGE-Mitarbeitenden in einem nahegelegenen Hotel untergebracht. Unsere Teams haben alle Betroffenen persönlich aufgesucht und kontaktieren sie weiterhin aktiv, um Unterstützung zu koordinieren und offene Fragen zu klären. Sozialhelfer und Seelsorger des Bezirks stehen den Menschen ebenfalls zur Seite.
Sobald die Polizei das Gebäude vollständig freigibt, werden wir alles daransetzen, die Bewohnbarkeit des Hauses so schnell wie möglich wiederherzustellen. Dazu gehören die technische Inbetriebnahme aller Anlagen, die zügige Schadensaufnahme und die umgehende Umsetzung notwendiger Reparaturen.
Unser Dank gilt der Berliner Feuerwehr, dem Bezirkskoordinator sowie allen Einsatzkräften und Mitarbeitenden, die mit großem persönlichem Einsatz geholfen haben.
